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Sechs Experten im Zwiegespräch beim Energieforum West in Essen

Runde 1 (v.l.): Werner Eicke-Hennig, Moderator Ralph Erdenberger und Jörg Theilenberg. Fotos: Anneke Müller

Runde 2 (v.l.): Jörn-Erik Mantz, Gabriele Purper und Ralph Erdenberger

Runde 3 (v.l.): Barbara Metz, Thies Grothe und Ralph Erdenberger

Fassadendämmung, Energiewende, Klimaschutz: Anlässlich des Energieforums West diskutierten am 15. Januar 2018 sechs ausgewiesene Experten drei hochaktuelle Aspekte aus dem Bereich der Wohnungswirtschaft. Jörg Friemel, Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer-Bau NRW, begrüßte die Gäste in der Philharmonie Essen. Die von Ralph Erdenberger vom WDR moderierten fachlichen Meinungsaustausche waren mit ihren kontroversen Sichtweisen und einvernehmlichen Zwischentönen im Ergebnis reich an Informationen.

Der umstrittene Dämmstoff Polystyrol stand im Mittelpunkt der Diskussion von Werner Eicke-Hennig vom Energieinstitut Hessen und Jörg Theilenberg von der Feuerwehr Duisburg. Feuerwehrmann Theilenberg zeigte sich überzeugt, dass grundsätzliches brennbares Material nichts an Fassaden zu suchen habe. Eicke-Hennig vom Energieinstitut Hessen hielt dagegen: Ein Blick in die Statistik zeige doch, dass Polystyrol höchst selten an Bränden beteiligt sei. 

Mit der Frage "Ist die Energiewende nur eine Stromwende?" setzten sich im Anschluss Gabriele Purper vom Bund für Umwelt und Naturschutz und Jörn-Erik Mantz von der RWE-Tochter innogy auseinander. Auf ihrer Agenda standen unterschiedlichste Energiekonzepte der Zukunft. 

Um die Wirtschaftlichkeit des Klimaschutzes ging es im dritten Teil mit Barbara Metz von der Deutschen Umwelthilfe und Thies Grothe vom Unternehmerverband Zentraler Immobilien Ausschuss. Metz zeigte sich zuversichtlich, dass Klimaschutz sich wirtschaftlich lohnen könne. Angesichts der zu erwartenden Verteuerung der fossilen Energieträger sei es mittelfristig wichtig, dass Wohnungen weniger Energie verbrauchten.

Sie haben Fragen zur Veranstaltung? Wenden Sie sich gerne direkt an Jessica Zothe unter Tel. 0211 / 13067-120 oder E-Mail: Zothe@ikbaunrw.de.