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Baukunstarchiv NRW auf dem Weg

Außenansicht des Baukunstarchivs. Foto: Podehl Fotodesign

Der Grundstein für das Baukunstarchiv NRW im ehemaligen Museum am Ostwall in Dortmund wurde am 18. Januar gelegt. Damit fiel der Startschuss für die Modernisierung des Gebäudes.

Aufgabe des Archivs ist es, Nachlässe einflussreicher und regional bedeutsamer Architekten und Ingenieure zu sammeln und für die wissenschaftliche Bearbeitung zugänglich zu machen. Gesichert werden sollen Pläne und Modelle, Zeichnungen und Skizzen, Dokumente und Schriftverkehr rund um die Planung und Entstehung wichtiger Bauwerke. Mit Ausstellungen und Vorträgen soll zudem auch ein breites Publikum angesprochen werden.

Die Stadt Dortmund als Eigentümerin des ehemaligen Museums stellt das Gebäude der Baukunstarchiv Nordrhein-Westfalen gGmbH miet- und abgabenfrei zur Verfügung. Gesellschafter der gGmbH, die den Betrieb übernimmt, sind die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Stiftung Deutscher Architekten, die Ingenieurkammer-Bau NRW und der Förderverein für das Baukunstarchiv NRW. 

Den Grundstock steuert das Archiv für Architektur und Ingenieurbaukunst der Technischen Universität Dortmund bei, das bereits über einen umfassenden Bestand an Nachlässen verfügt. Die Uni übernimmt auch die wissenschaftliche Leitung des neuen Hauses.
Rund 3,5 Millionen Euro soll die die Modernisierung des Gebäudes kosten. Die Einrichtung des Baukunstarchivs NRW ist für das Frühjahr 2018 geplant, im folgenden Sommer soll der Betrieb aufgenommen werden.