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Ingenieur: Dipl.-Ing. Jens Wixmerten-Nowak, Düsseldorf | Fotograf: Carpus+Partner AG, Jörg Stanzick
Objekt: Neubau Carpus Werkstatt 

Ingenieur: Architekturbüro Thieken GmbH, Dorsten | Fotograf: Christopher Naujoks
Objekt: Krankenhaus der kurzen Wege 

Ingenieur: Dipl.-Ing. Thomas Kempen, Aachen | Fotograf: Kempen Krause Ingenieure
Objekt: Barrierefreiheit innovativ nachweisen! 

Ingenieur: Dipl.-Ing. Peter Moik, Düsseldorf | Fotograf: Büro StadtLandBahn
Objekt: Ideenwerkstatt Fortsetzung Betuwe-Linie 

Ingenieur: Dipl.-Phys. Wolfgang Kahlert, Haltern am See | Fotograf: Thilo Frank, Studio Olafur Eliason, Berlin
Objekt: Your Rainbow Panorama. Ein begehbarer Regenbogen aus Glas (ARoS Arhus Kunstmuseum, Dänemark)

Ingenieur: Dipl.-Ing. Ernst A. Kleinschmidt, Dorsten | Fotograf: Dipl.-Ing. Ernst A. Kleinschmidt
Objekt: Dreistieliger Holzmast als Antennenträger 

Ingenieur: Dipl.-Ing. (FH) Florian Roth, Much | Fotograf: Dipl.-Ing. Florian Roth, IB Osterhammel GmbH
Objekt: Sanierung der Entwässerungsanlage der Wiehltalbrücke, RiStWag-Abscheider und Wirbelfallschacht 

Ingenieur: Dipl.-Ing. Martin Pöss, Hürth | Fotograf: RWE Power AG, Köln
Objekt: Sauerstoffanreicherung von Sümpfungswässern mittels Ringkolbenventil-Tauchkanalbelüftung

Ingenieur: Dipl.-Ing. Thomas Eberhardt, Tecklenburg | Fotograf: Dipl.-Ing. Thomas Eberhardt
Objekt: Geh- und Radwegbrücke über die Vechte 

Ingenieur: Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Wilfried B. Krätzig, Bochum | Fotograf: Krätzig & Partner GmbH
Objekt: Solare Aufwindkraftwerke 

Ingenieur: Dipl.-Ing. Michael Löffler, Oberhausen | Fotograf: Dipl.-Ing. Michael Löffler
Objekt: Erlebnisaufzug Burg Altena

Ingenieur: Dipl.-Ing. Siegmar Biedebach, Dortmund | Fotograf: Dipl.-Ing. Christoph Wienkötter
Objekt: Schwellenersatzträgerverfahren beim Neubau einer Eisenbahnüberführung 

 
 

Ingenieur: Dipl.-Ing. Jens Wixmerten-Nowak, Düsseldorf | Fotograf: Carpus+Partner AG, Jörg Stanzick
Objekt: Neubau Carpus Werkstatt 

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Ingenieur: Architekturbüro Thieken GmbH, Dorsten | Fotograf: Christopher Naujoks
Objekt: Krankenhaus der kurzen Wege 

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Ingenieur: Dipl.-Ing. Thomas Kempen, Aachen | Fotograf: Kempen Krause Ingenieure
Objekt: Barrierefreiheit innovativ nachweisen! 

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Ingenieur: Dipl.-Ing. Peter Moik, Düsseldorf | Fotograf: Büro StadtLandBahn
Objekt: Ideenwerkstatt Fortsetzung Betuwe-Linie 

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Ingenieur: Dipl.-Phys. Wolfgang Kahlert, Haltern am See | Fotograf: Thilo Frank, Studio Olafur Eliason, Berlin
Objekt: Your Rainbow Panorama. Ein begehbarer Regenbogen aus Glas (ARoS Arhus Kunstmuseum, Dänemark)

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Ingenieur: Dipl.-Ing. Ernst A. Kleinschmidt, Dorsten | Fotograf: Dipl.-Ing. Ernst A. Kleinschmidt
Objekt: Dreistieliger Holzmast als Antennenträger 

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Ingenieur: Dipl.-Ing. (FH) Florian Roth, Much | Fotograf: Dipl.-Ing. Florian Roth, IB Osterhammel GmbH
Objekt: Sanierung der Entwässerungsanlage der Wiehltalbrücke, RiStWag-Abscheider und Wirbelfallschacht 

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Ingenieur: Dipl.-Ing. Martin Pöss, Hürth | Fotograf: RWE Power AG, Köln
Objekt: Sauerstoffanreicherung von Sümpfungswässern mittels Ringkolbenventil-Tauchkanalbelüftung

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Ingenieur: Dipl.-Ing. Thomas Eberhardt, Tecklenburg | Fotograf: Dipl.-Ing. Thomas Eberhardt
Objekt: Geh- und Radwegbrücke über die Vechte 

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Ingenieur: Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. mult. Wilfried B. Krätzig, Bochum | Fotograf: Krätzig & Partner GmbH
Objekt: Solare Aufwindkraftwerke 

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Ingenieur: Dipl.-Ing. Michael Löffler, Oberhausen | Fotograf: Dipl.-Ing. Michael Löffler
Objekt: Erlebnisaufzug Burg Altena

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Ingenieur: Dipl.-Ing. Siegmar Biedebach, Dortmund | Fotograf: Dipl.-Ing. Christoph Wienkötter
Objekt: Schwellenersatzträgerverfahren beim Neubau einer Eisenbahnüberführung 

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Planungswettbewerb der Stadt Dortmund: Neubau der Fuß- und Radwegbrücke Lindemannstraße

Foto: Philipp Bracken, Stadt Dortmund.
Foto: Philipp Bracken, Stadt Dortmund.

Die Stadt Dortmund hat 2019 einen (nicht-offenen) Planungswettbewerb für den barrierefreien Ersatzneubau der Fuß- und Radwegbrücke Lindemannstraße ausgelobt.

Die derzeitige Brücke sorgt für eine fußläufige Anbindung des Areals der Westfalenhalle, der Messe Dortmund und des Fußballstadions über den Rheinlanddamm (Bundesstraße B 1) an das Kreuzviertel und den Innenstadtbereich. Sie ist nach den anerkannten Regeln der Technik nicht barrierefrei. Daher plant die Stadt Dortmund einen barrierefreien Ersatzneubau dieser Brücke.  Der exponierte Standort der Brücke verlangt nach einem repräsentativen Bauwerk. Dortmund ist einer der vorgesehenen Spielorte der UEFA Fußball Europameisterschaft 2024, so dass die Baumaßnahme vor deren Beginn abgeschlossen sein soll.

An dem Planungswettbewerb nehmen 19 Ingenieur- und Architekturbüros teil. Es stehen Preisgelder in Höhe von 70.000 EUR zur Verfügung. Die Ingenieurkammer-Bau NRW hat den Wettbewerb registriert.


Ludger Wilde und Arnulf Rybicki, der Planungs- sowie der Baudezernent der Stadt Dortmund, berichten über die Gründe für diese Entscheidung (s.auch Kammer-Spiegel 10/2019).

Ludger Wilde

Ludger Wilde, Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Raumplanung, ist seit Februar 2015 Beigeordneter für das Dezernat „Umwelt, Planen und Wohnen“ der Stadt Dortmund. Zu seinem Ressort gehören das Umweltamt, das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, das Vermessungs- und Katasteramt, das Amt für Wohnen und das Amt für Stadterneuerung.

Foto Ludger Wilde, (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dortmund-Agentur / Stefanie Kleemann

Arnulf Rybicki

Arnulf Rybicki, Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Maschinenbau, ist seit April 2019 neuer Dezernent für Bauen und Infrastruktur der Stadt Dortmund.In seinen Geschäftsbereich fallen das Vergabe- und Beschaffungszentrum, die Städtische Immobilienwirtschaft, das Tiefbauamt sowie die Eigenbetriebe Friedhöfe Dortmund und Stadtentwässerung Dortmund.

Foto Arnulf Rybicki, privat

 

Sie schreiben aktuell einen Planungswettbewerb für eine Fuß- und Radwegbrücke an zentraler Stelle aus: Was soll entstehen?
Die derzeitige Fuß- und Radwegbrücke Lindemannstraße verbindet den Max-Ophüls Platz mit dem Vorplatz der Westfalenhallen und der Messe Dortmund. In zentraler Lage auf dem Dortmunder Stadtgebiet sorgt sie für eine fußläufige Anbindung des Areals der Westfalenhallen, der Messe Dortmund und des anschließenden Stadions über den sechsspurigen Rheinlanddamm an das Kreuzviertel und den Innenstadtbereich. Die Brücke ist bei Messeveranstaltungen und insbesondere an Spieltagen des BVB stark frequentiert und ist bei Stadionbesuchern auch als Treffpunkt beliebt. Das bogenförmige Bestandsbauwerk aus den 1950er Jahren weist Steigungen von weit mehr als sechs Prozent auf und ist nach den anerkannten Regeln der Technik nicht barrierefrei. Die Stadt Dortmund hat sich dem barrierefreien Bauen verschrieben und dies im Jahre 2006 durch einen entsprechenden Ratsbeschluss untermauert. Die Stadt Dortmund plant einen barrierefreien Ersatzneubau der Brücke Lindemannstraße. Der Standort der Brücke an exponierter Stelle in einer Achse mit Westfalenhallen und Fußballstadion verlangt nach einem repräsentativen Bauwerk.

Warum haben Sie sich in diesem Fall für die Ausschreibung eines Wettbewerbs entschieden?
Im Wintersemester 2016/17 konnte das Projekt bei der Technischen Universität Dortmund im Masterstudiengang Konstruktiver Ingenieurbau, Architektur und Baubetrieb, als Studierendenaufgabe (P3) platziert werden. Die Studierenden, jeweils Ingenieur*in sowie Architekt*in als Team, entwarfen teils spektakuläre Entwürfe, insbesondere mit dem Hintergrund des repräsentativen Standorts. Die Entwürfe der Studierenden wurden in der Berswordt-Halle ausgestellt und vom ehemaligen Baudezernenten Martin Lürwer vorgestellt. In diesem Zuge erhielt die Stadt zahlreiche Entwürfe, die die Bedeutung dieser Brücke im städtebaulichen Kontext darstellen konnten. Im Jahr 2017 wurde beschlossen, dass aufgrund eben dieser Bedeutung der Brücke als traditionelle Verbindung der Innenstadt mit dem Stadion und der Westfalenhalle / Messe über den Rheinlanddamm, und der ihr innewohnenden Torfunktion zur Stadt Dortmund, ein Realisierungswettbewerb ausgelobt werden soll.

Wer am Wettbewerb teilnehmen möchte, muss die Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer nachweisen – worin sehen Sie die Vorteile?
Grundsätzlich sollten Ingenieurbauwerke, wie zum Beispiel Brücken, von Bauingenieurinnen/Bauingenieuren entworfen werden, denn die wissen genau, worauf es ankommt. Wir haben uns deshalb für die Durchführung eines Planungswettbewerbs im Sinne eines Realisierungswettbewerbs entschieden, um eine Idee mit der Qualität eines repräsentativen Entwurfs und deren Realisierbarkeit sicher zu stellen. Dass ausschließlich Mitglieder einer Ingenieurkammer zur Teilnahme an dem Planungswettbewerb berechtigt sind, soll uns die gewünschte Qualität garantieren. Im Zuge der Grundlagenermittlung ergaben sich zahlreiche Randbedingungen und Zwangspunkte resultierend aus Berührungspunkten mit dem Max-Ophüls-Platz, dem Rheinlanddamm, sowie mit der Messe Dortmund und dem BVB. Neben dem ästhetischen Anspruch stehen unter anderem die kurze Bauzeit, eine möglichst geringe Zahl an Vollsperrungen sowie ein präzise durchdachter Baubetrieb auf der B1 im Fokus. Das Denken und Handeln des Ingenieurs/der Ingenieurin muss bereits im Vorentwurf implementiert sein, sodass bei der anschließenden Ausführungsplanung keine umfangreichen Änderungen des Entwurfs zu erwarten sind. Somit muss die Expertise aus dem Ingenieurwesen im Vordergrund stehen. Um die Idee eines repräsentativen Entwurfs zu gewährleisten, müssen Ingenieur*in und Architekt*in als Arbeitsgemeinschaft am Wettbewerb teilnehmen. Die Federführung der Projektbearbeitung obliegt der Ingenieurin/dem Ingenieur.

Noch sind Wettbewerbe bei vergleichbaren Bauvorhaben eher selten. Denken Sie, dass sich das in den kommenden Jahren ändern könnte?
Die Entscheidung für einen Planungswettbewerb ist immer eine Abwägungssache. Es ist wünschenswert, dass zukünftig mehr Bauvorhaben an repräsentativen Standorten von der Qualität der im Planungswettbewerb geschaffenen Entwürfe profitieren. Für uns war die Entscheidung für einen Planungswettbewerb jedoch aufgrund der besonderen Lage der Fuß- und Radwegbrücke, die über die zentrale Achse (B1) durch das Ruhrgebiet direkt am Gelände der Messe Dortmund und als wichtige Verbindung der Innenstadt mit der Westfalenhalle und dem Fußballstadion gekennzeichnet ist, eine leichte. Ein Planungswettbewerb bedeutet aber auch immer einen zusätzlichen zeitlichen Aufwand bis zur Vergabe der Planungsleistung für den Bauherren und einen nicht zu unterschätzenden finanziellen Aufwand für die teilnehmenden Ingenieurbüros. Gerade in Zeiten bestens gefüllter Auftragsbücher werden sich Ingenieurbüros genau überlegen, die personellen und finanziellen Mühen eines Planungswettbewerbes auf sich zu nehmen. Umso mehr sind wir über die Zusage der bereits vorab ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer sowie über eine nicht geringe Anzahl an Teilnahmeanträgen hoch erfreut.

Brücke B1

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