Thermographie

"Gebäudesanierer kennen keinen Winterschlaf": Unter diesem Motto startete das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie die neue Thermographie-Saison im Oktober 2006. Im Herbst und Winter verraten Wärmebilder von Gebäuden deutlich deren energetische Schwächen. Dahinter verbirgt sich ein enormes Einsparpotenzial bei den Heizkosten.

In über 120 Kommunen des Landes NRW werden Sonderaktionen zur Thermographie angeboten. Bei diesen Aktionen der Energieversorger, Stadt- und Kreisverwaltungen oder von Handwerksorganisationen werden Infrarot-Bilder von Gebäuden angefertigt. Damit dokumentiert man die Stellen, wo Wärme "teuer" entweicht. Diese Flächen erscheinen auf den Bildern in der Regel rot. Typische Schwachstellen sind einfachverglaste Fenster, ungedämmte Dachgauben, Heizkörpernischen oder Rollladenkästen.Kühle Flächen, also solche, über die wenig Wärme aus dem Innern des Gebäudes verloren geht, erscheinen in blau bis violett. 

Unterstützung bei der empfehlenswerten Thermographieaktion bietet die Energieagentur NRW (ab Januar 2007: EnergieAgentur NRW) an: Auf den Internetseiten www.ea-nrw.de findet sich eine Übersicht, wo und wann diese Aktionen in NRW stattfinden.

Die Thermographie ist ein guter Einstieg in die Sanierung eines Altbaus. Wer noch nicht richtig weiß, wo und mit was begonnen werden soll, kann sich da erste Anregungen holen - als Einstieg in eine kompetente Beratung zum Thema Sanierung und Energieeinsparung. Auch hier empfehlen sich Ingenieure als erste und wichtige Berater mit hoher Fach-Kompetenz.