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Ingenieurkammer-Bau
Nordrhein-Westfalen


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Studium

Die neuen Bachelor- und Master-Studiengänge werden auf Grundlage der Novellierung des Hochschulrahmengesetzes (HRG) vom 20. August 1998 eingeführt. In Nordrhein-Westfalen kann man sich seit dem Wintersemester 2007/2008 nicht mehr für Diplom- und Magisterstudiengänge einschreiben. Für diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt die „alten“ Studiengänge belegen, gilt eine Übergangsfrist, in der sie ihr Diplom- oder Magisterstudium zu Ende führen können.

Ziel des NRW-Ministeriums ist die Steigerung der Ausbildungsqualität. Mit der Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge sollen auch die Studieninhalte reformiert und stärker an den Qualifikationen ausgerichtet werden, die für die spätere Berufstätigkeit der Absolventen nötig sind. Dafür sollen stärker Methoden- und Schlüsselkompetenzen vermittelt werden. Angestrebt sind außerdem klarere Studienstrukturen, inhaltliche Entrümpelungen, bessere Betreuung und mehr Zielgerichtetheit. Im Sinne zunehmender Internationalisierung hofft das Ministerium, dass deutsche Hochschulen attraktiver für ausländische Studenten werden.

Studenten können den Master nicht nur direkt im Anschluss an das Bachelor-Studium erwerben, sondern auch später aus dem Beruf heraus, z.B. um sich nach einer ersten Berufseinstiegsphase weiter zu entwickeln. Hinzu kommen außerdem Master-Studiengänge, die ausschließlich für Weiterbildung gedacht sind.

Die neue Studienstruktur in Form von Modulen ermöglicht den Hochschulen, stärker als bislang ein eigenes Profil auszubilden. Die Fachhochschulen und Universitäten können eigene Schwerpunkte setzen und ihre Studiengänge z.B. eher theorie- oder anwendungsorientiert gestalten.

Dass trotzdem die Transparenz gewahrt bleibt, dafür sorgen die Diploma Supplements, die jeder Student künftig erhält. In dem Zusatz zum Zeugnis werden die Inhalte des Studiums und des Abschlusses beschrieben. Das erhöht die Vergleichbarkeit der Leistungen und Abschlüsse.

Ein weiteres Instrument zur Schaffung von Transparenz sind die Akkreditierung und Re-Akkreditierung.