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Studium
In Nordrhein-Westfalen kann man sich seit dem Wintersemester 2007/2008 nicht mehr für Diplom- und Magisterstudiengänge einschreiben. Neuer Regelabschluss soll der Bachelor werden. Mit der Umstellung sollen auch die Studieninhalte reformiert werden. Angestrebt sind klarere Studienstrukturen, inhaltliche Entrümpelungen, bessere Betreuung und mehr Zielgerichtetheit.
Studenten können den Master nicht nur direkt im Anschluss an das Bachelor-Studium erwerben, sondern auch später aus dem Beruf heraus, z.B. um sich nach einer ersten Berufseinstiegsphase weiter zu entwickeln. In den sogenannten Weiterbildungsmastern ist neben einem ersten berufsqualifizierenden Studienabschluss gerade Berufserfahrung vorausgesetzt.
Die neue Studienstruktur in Form von Modulen ermöglicht den Hochschulen, stärker als bislang ein eigenes Profil auszubilden. Die Fachhochschulen und Universitäten können eigene Schwerpunkte setzen und ihre Studiengänge z.B. eher theorie- oder anwendungsorientiert gestalten. Die Studienqualität wird durch die Akkreditierung sichergestellt werden.
Um sich zu akkreditieren, müssen die Hochschulen Profil und Module öffentlich machen und damit Informationen über Studienverlauf, Inhalte, qualitative und quantitative Anforderungen sowie das Gesamtkonzept offen legen. Übernommen wird das Prüfverfahren von externen und unabhängigen Akkreditierungsagenturen. Jede Akkreditierung ist befristet, die Studiengänge müssen also immer wieder re-akkreditiert werden. Das garantiert eine regelmäßige Qualitätskontrolle.
